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Göttinger Tageblatt HNA |
Presseberichte
Göttinger Tageblatt
Quelle: www.goettinger-tageblatt.de - Autor und Datum beim Artikel
18.09.2007
18.11.2009
28.09.2010
10.10.2010
26.10.2010
08.11.2010
19.11.2010
06.12.2010
10.12.2010
14.12.2010
07.01.2011
13.01.2011
18.09.2007
Guter Saisonstart der Grellis
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18.11.2009
VSG Göttingen gewinnt brisantes Duell in GoslarVSG Goslar/Salzgitter - VSG Göttingen II 2:3 ( 23:25, 23:25, 25:22, 28:26, 12:15).
Nach fünf Sätzen stand es rein nach Punkten 113:111 – und genau so eng ging es auch
zu. Regionalliga-Absteiger Goslar machte im ersten und zweiten Satz die wichtigen
Punkte nicht, beide Durchgänge gingen mit 25:23 an die Göttinger. Die Sätze drei und
vier waren ähnlich umkämpft, doch nun hatte das Heimteam die Nase vorn. 22:25 und 26:28
verlor die VSG Göttingen die Führung in einem Spiel, dass für alle Beteiligten ein
Krimi war. |
28.09.2010
VSG kämpft Titelfavoriten FC Schüttorf nieder"Wenn wir Schüttorf schlagen können, dann zu Saisonbeginn, wenn die sich noch nicht gefunden haben", sagte Göttingens Trainer Matthias Polkähn vor der Partie gegen den selbsterklärten Aufstiegsaspiranten Nummer eins fast prophetisch. Unter den Zuschauern drückten auch Robert Körner, Dominik Jennati-Lakeh, Marvin Dauer und Christian Teumer ihren alten Mitspielern die Daumen und wollten sehen, wie gut ihre Nachfolger sich in die Mannschaft eingefunden haben. Diese Eingespieltheit machte den Unterschied in einem über weite Strecken hochklassigen Match aus. VSG-Coach Polkähn hatte es geschafft, die Neuzugänge Hesse, Weigel, Garzmann und Gessat nahtlos zu integrieren. Die VSG startete hochmotiviert in das Spiel, führte schnell 5:1 und 8:5. Speziell die Göttinger Mittelangreifer waren "on fire", Jonathan Stemmann und Julian Hoffmann waren vom Gegner nie zu kontrollieren und rissen das Publikum mit ihren spektakulären Angriffen mit. Doch Schüttorf wurde seiner Favoritenrolle mehr und mehr gerecht und hatte sich bis zum 21:21 wieder herangekämpft, beide Teams erspielten sich Satzbälle. Mit Glück und Geschick konnten die Hausherren den Krimi mit 30:28 für sich entscheiden. Nervlich noch angespannt schrieb Schüttorfs Trainer Theo Peters nun eine ungewohnte Aufstellung auf, vertauschte zwei Positionen. Dadurch waren die Gäste streckenweise völlig von der Rolle, 25:12 triumphierte das Heimteam. 2:0 Satzvorsprung für den Außenseiter, die VSG spielte an der oberen Leistungsgrenze und führte auch in Durchgang drei mit 18:15. Plötzlich würde den Göttingern klar, wie kurz sie vor einer Sensation standen. Und das lähmte die Kräfte, Schüttorf bäumte sich auf und bog den Durchgang zum 25:21. Jetzt zeigte sich die gute Moral, die in Polkähns Truppe steckt, denn statt einzubrechen nahm die VSG den Kampf an und erkämpfte sich mit unbedingtem Siegeswillen ein 25:23 und damit den Spielgewinn. Während die Gäste noch mit sich und dem Schiedsgericht haderten, feierten Polkähns Spieler mit den Zuschauern ausgelassen den erdienten Sieg. "Wir sind als Team aufgetreten, Schüttorf hat viele überragende Individualisten, die aber erst zur Mannschaft zusammenwachsen müssen. Wir haben weniger Fehler gemacht, aufopferungsvoll gekämpft und fast alle Big-Points erzielt. Dank an das Publikum, auch dieses Mal war die Festung Godehardhalle uneinnehmbar", freute sich Polkähn. "Ich habe eine junge Mannschaft, die noch stabiler werden muss. Einige Akteure haben heute unter Druck nicht ihre ganze Leistung abrufen können. Und 80 Prozent reichen dann einfach nicht. Satz zwei nehme ich auf meine Kappe, ein Aufstellungsfehler darf mir nicht passieren", sagte Gästecoach Peters. von Peter König |
10.10.2010
Sieben VSGer siegen 3:1Mit lediglich sieben Spielern war die VSG Göttingen zum TV Cloppenburg gereist. Dennoch erkämpften sich die Regionalliga-Volleyballer einen 3:1-Sieg. Mehrere Staus erschwerten zudem die Anreise, die VSG kam erst 30 Minuten vor Spielbeginn in die Halle. Die vom Verletzungspech gebeutelten Regionalliga-Volleyballer ließen sich von den widrigen Umständen allerdings nicht beirren und erkämpften sich trotz Startschwierigkeiten einen verdienten 3:1-Sieg. Im ersten Satz schienen die Göttinger noch auf der Autobahn zu stehen, 25:21 ging dieser an die Gastgeber, weil sich die Akteure von Trainer Matthias Polkähn zu viele leichte Fehler erlaubten. Doch nun kam die VSG auf Betriebstemperatur und zwang Cloppenburg ihr Spiel durch ihre druckvolle Offensive auf. Bei einer 22:16-Führung schlich sich zwar für eine kurze Phase der Schlendrian ein, doch am Ende stand mit 25:22 der Satzausgleich. Durchgang drei war eine klare Angelegenheit, über 17:6 und 23:12 verwalteten Polkähns Männer souverän die Führung zum ungefährdeten 25:16. Doch als hätte Polkähn in letzter Zeit nicht genug Rückschläge zu verkraften, gab es auch in Satz vier noch eine Schrecksekunde zu verkraften. Zuspieler Stephan Teumer knickte um. Nach drei Minuten Behandlungspause biss er aber auf die Zähne und führte sein Team zum 25:18 und damit zum 3:1-Auswärtssieg. "Nun hoffen wir auf die Rückkehr der kranken und verletzten Spieler, denn das heute war ein Kraftakt. Auf Dauer lässt sich so etwas nicht durchhalten", resümierte Polkähn. |
26.10.2010
VSG Göttingen verliert Nervenschlacht mit 2:3Nach über 120 Minuten Spielzeit schlichen die Volleyballer der VSG Göttingen enttäuscht vom Platz: Zum ersten Mal seit zwei Jahren hatten sie ein Heimspiel in der Godehardhalle verloren. Die VSG Hannover siegte mit 3:2 (27:25, 19:25, 22:25, 25:23, 17:15), obwohl Göttingen mehr Ballpunkte erzielte. Am Ende war es ein Sieg der Routine über jugendlichen Elan. Hannover hatte das Quäntchen mehr Glück, das man sich allerdings auch erarbeiten musste und das den Ausschlag zu Gunsten der Gäste gab. "Wir haben uns selber nicht belohnt, die Chancen zum Sieg hatten wir", klagte demgegenüber Göttingens Trainer Matthias Polkähn. "Wir machen spektakuläre Punkte, um direkt danach leichte Bälle zu vergeben. Die Spieler müssen lernen, noch mehr Verantwortung zu übernehmen." Hannover sei auf Augenhöhe, jedoch nicht besser gewesen. "Sie waren aber in den wichtigen Momenten deutlich abgeklärter. Eine sehr ärgerliche Niederlage", sagte Polkähn. Das Spiel begann verhalten. Mitte des ersten Satzes konnten sich die Gastgeber zwar einen kleinen Vorsprung erarbeiten, doch die Führung der Göttinger schmolz vom 18:15 bis zum 25:24 dahin. Schwächen im Spielaufbau nutzte die VSG Hannover gnadenlos aus und gewann den Satz mit der ersten sich bietenden Möglichkeit 27:25. Die Sätze zwei und drei waren lange Zeit hart umkämpft. Hier setzte der Göttinger Block entscheidende Akzente. Polkähns Truppe ging nach Sätzen mit 2:1 in Führung, doch die Gäste brachte dieser Rückschlag nicht aus der Ruhe. Konstant wie ein Uhrwerk spielte Hannover weiter, verwaltete eine frühe 4:2-Führung im vierten Durchgang bis zum Satzball zum 25:23. Im Tie-Break hatte die VSG Göttingen beim Stand von 14:13 und 15:14 zwei Matchbälle, ließ diese jedoch aus. Die Gäste nutzten beim 17:15 wiederum ihre erste Gelegenheit und feierten einen hart erkämpften Auswärtssieg. Bei den Göttingern überragten Thor Bendix Wenning mit sieben Assen und gutem Angriffsspiel sowie Stephan Teumer durch schnellen und variablen Spielaufbau. Doch Mann des Tages war der ehemalige Grelli in den Reihen des Gegners, Lars Hobbie. Zwei Sätze lang war er von Göttingens Block nicht zu fassen, nahm in den wichtigen Phasen des Spiels die Zügel in die Hand. "Hut ab vor der Power, mit der die jungen Göttinger hier agieren, speziell Wenning haben wir nie in den Griff bekommen", lobte er den Gegner. Dabei haben wir uns im Block auf ihn konzentriert. "Ein glücklicher Sieg, aber wir haben alles dafür gegeben", sagte er. von Peter König |
08.11.2010
VSG Göttingen verliert erneut in GodehardhalleDie Godehardhalle ist nicht länger die gefürchtete Heimbastion der Regionalliga-Volleyballer der VSG Göttingen. Am Sonntag verlor die Mannschaft von Trainer Matthias Polkähn in ihrer ehemals für die Gegner uneinnehmbaren Heimhalle ihr zweites Spiel in Folge. Trotz der auf dem Papier klaren 0:3-Niederlage gegen den MTV Vechelde hatte das Göttinger Team dabei durchaus Chancen auf ein besseres Ergebnis – am Ende zahlte die junge Mannschaft von Polkähn erneut Lehrgeld. In Satz eins liefen die Göttinger stets einer knappen Gästeführung hinterher, konnten aber zum 22:22 ausgleichen und hatten selbst eine gute Punktchance. Doch in der entscheidenden Phase versagten den Angreifern die Nerven. Vecheldes Block griff zu und sicherte den Gästen ein 25:23. Auch Durchgang zwei war bis zum 18:18 völlig offen – beide Teams begegneten sich auf Augenhöhe. Doch plötzlich brach die VSG ein, ohne ersichtlichen Grund erlaubte man sich eine fatale Schwächeperiode, die von den Gästen gnadenlos zur 25:19-Vorentscheidung genutzt wurde. Denn nun war der Widerstand der Gastgeber gebrochen. "Wir belohnen uns nicht, sind zu grün hinter den Ohren. In den wichtigen Augenblicken agieren wir fast gehemmt. Immer dann, wenn Big Points erzielt werden könnten, zittern uns die Knie", ärgert sich Polkähn. Zwar bäumten sich die Göttinger, angetrieben vom lautstark skandierenden Publikum, auch im dritten Satz auf und kämpften um jeden Ball. Doch Vechelde agierte nun wie aus einem Guss und punktete, angeführt vom 2,08 Meter großen Außenangreifer Ingo Frassek, durch Block und Angriff in Serie. Die verunsicherte Heimmannschaft verlor nun auch noch den Faden in der Annahme und machte es Vechelde leicht, den Sack mit 25:16 zuzumachen. Bei Göttingen zeigten Außenangreifer Tobias Harms und Zuspieler Stephan Teumer eine gewohnt gute Leistung, konnten aber die Niederlage nicht verhindern. Die anderen Angreifer waren augenscheinlich beeindruckt von der hervorragenden Blockleistung der Vechelder und suchten vergeblich nach einem Rezept gegen die gegnerische Defensive. "In Satz eins und zwei hatten wir Glück, da haben unser guter Block und die besseren Nerven den Ausschlag gegeben. Geht einer der beiden Sätze verloren, läuft das Spiel leicht ganz anders", resümierte Gästecoach Janosz Tomaszewski. von Peter König |
19.11.2010
Godehardhalle soll wieder zur Festung werdenIn den vergangenen Wochen lief es für die Regionalliga-Volleyballer der VSG/ASC Göttingen in fremden Hallen besser als vor eigener Kulisse. Am Sonntag um 16 Uhr gegen den TSV Giesen II will das Team von Trainer Matthias Polkähn unter Beweis stellen, dass die heimische Godehardhalle wieder eine Festung ist. Mit einem Erfolg über den Aufsteiger wäre die VSG mit 8:6 Punkten voll im Soll. Allerdings müssen die Gastgeber auf ihren etatmäßigen Zuspieler verzichten: Stephan Teumer muss eine alte Verletzung auskurieren, fällt sechs bis acht Wochen aus. Für ihn springt Daniel Schmeling aus der Reserve in die Bresche. "Zum Glück braucht Daniel keine Eingewöhnungszeit, er trainiert seit langem bei uns mit. Er ist technisch versiert und wird den Sprung in die dritte Liga schaffen, davon bin ich überzeugt", sagt Polkähn. Es gibt aber auch gute Nachrichten: Nach Verletzungspause kehrt Mittelblocker Julian Hoffmann in die Mannschaft zurück. Auch der frühere Kapitän Markus Ludwig, der schon in Braunschweig überragte, wird erneut für sein altes Team auflaufen. So hat Polkähn erstmals in dieser Saison einen kompletten Zwölf-Mann-Kader. Giesen ist mit zwei Auftakterfolgen in die Saison gestartet. Zuletzt hagelte es allerdings vier Niederlagen. Das Team des Trainergespanns Blume/Richter lebt von seinem Mannschaftsgeist, steckt nie auf. Die Mischung aus Routiniers und Nachwuchsspielern machen die Zweitligareserve zu einem gefährlichen Gegner. "Es wird ein Kampfspiel werden. Giesen tritt immer leidenschaftlich auf. Da müssen wir mit unseren Emotionen, klarem Spielaufbau, Geduld und guter Stimmung auf dem Feld und von den Rängen gegenhalten. Dann werden wir das richtungweisende Vier-Punkte-Spiel gewinnen", sagt Polkähn. von Peter König |
06.12.2010
ASC 46 fühlt sich bei Namensgebung ausgegrenztIn sportlicher Hinsicht und im täglichen Miteinander habe sich der Zusammenschluss der Volleyballer der SV Groß Ellershausen/Hetjershausen und des ASC 46 vor eineinhalb Jahren zum Musterbeispiel einer gelungenen Kooperation entwickelt, versichern die Abteilungsleiter der beiden Klubs, Peter König und Jan Feldhusen. Das sieht der ASC-Vorstandsvorsitzende Jörg Schnitzerling genauso, ihn wurmt allerdings, dass die erste und zweite Herrenmannschaft in Regional- und Oberliga sowie das erste und zweite Damenteam in der Landesliga seit der Saison 2009/10 als VSG (Volleyball-Spielgemeinschaft) für den Spielbetrieb gemeldet und somit in der öffentlichen Wahrnehmung nicht erkennbar ist, dass der ASC 46 das Projekt federführend trägt. "Die Spielerinnen und Spieler der ersten und zweiten Mannschaften sind Mitglieder im ASC, wir bezahlen die Trainer und tragen die Fahrtkosten", zählt Schnitzerling auf, warum sich die Königsblauen benachteiligt fühlen. Die Aktiven in den unteren Ligen treten auch als VSG Göttingen an, sind aber weiterhin Mitglieder in der SV Groß Ellershausen/Hetjershausen. Die höheren Grelli-Teams quasi in den ASC auszulagern, war aus der finanziellen Notlage geboren, dass sich die SV aufgrund von Mitglieder- und Sponsorenschwund nicht mehr im Stande sah, die Kosten für Regional-, Ober- und Landesliga aufzubringen. Von der Kooperation profitieren beide Vereine, stellen König und Feldhusen klar. Der ASC garantiert durch seine wirtschaftliche Potenz das Überleben des Leistungs-Volleyballs in Göttingen – insbesondere im männlichen Bereich –, und die Groß Ellershäuser haben mit ihrem sportlichen Knowhow dafür gesorgt, dass die lange vor sich hindümpelnde Abteilung der Königsblauen einen beachtlichen Aufschwung erlebt, nicht zuletzt beim Nachwuchs. "Erstmals seit Jahren haben wir wieder starke Jugendteams", freut sich Feldhusen. "Und das könnte sich in zwei, drei Jahren für den Wettkampfsport auszahlen", hofft König, für die höherklassigen Herrenteams bald Spieler aus dem eigenen Nachwuchs rekrutieren zu können. Für Schnitzerling und die beiden Abteilungsleiter trägt der Niedersächsische Volleyball-Verband (NVV) die Schuld, dass das Kürzel ASC bislang unter den Tisch gefallen ist. "VSG heißt es nur, weil der Verband nicht in der Lage ist, eine vernünftige Namensgebung hinzukriegen", kritisiert der ASC-Vorstandsvorsitzende. "Es war ja vielleicht naiv von uns, die Mannschaften nur unter dem Kürzel VSG anzumelden, aber wir wollten ein Namens-Monstrum wie VSG ASC 46 Göttingen/SV Groß Ellershausen/Hetjershausen vermeiden", erläutert König. Versuche, die Namensgebung zu korrigieren, seien bislang gescheitert, weil es seit der Pensionierung von Geschäftsführer Klaus Naretz kaum möglich sei, einen Ansprechpartner beim NVV zu finden. "Die Kompetenzen sind nicht klar zugeordnet", bedauert König – "und man muss lange Wartezeiten in Kauf nehmen, wenn man von denen etwas will", ergänzt Feldhusen. Außerdem sei zu befürchten, so König, dass nach einer Namensänderung der NVV darauf bestehe, für alle Aktiven neue Spielerpässe auszustellen, und das könne man sich nicht leisten. NVV-Spielleiter Fabian Buhr zeigt sich verwundert, als ihn das Tageblatt zu den Vorwürfen befragt. "Ich höre zum ersten Mal, dass die Göttinger Probleme mit der Abkürzung VSG haben und den Namen ändern wollen", versichert der Hannoveraner. "Wir haben überhaupt nichts dagegen, die Änderung muss halt nur vor der Saison gemacht werden, zwischendrin ist das nicht möglich." Auch bei der Namensgestaltung seien die Vereine frei. "Wir drängen schon darauf, dass die Namen möglichst kurz sind. Weniger deshalb, weil längere Eintragungen in unsere Datenbank umständlich sind, sondern in erster Linie, weil wir darauf achten, dass der Name in den Zeitungen in eine Tabellenzeile passt. Wir streichen aber von uns aus grundsätzlich keine Namen in Spielgemeinschaften", unterstreicht der Spielleiter. Auch zusätzliche Kosten durch Umschreibung der Spielerpässe bräuchten die Vereine nicht zu befürchten. "Wir sind gar nicht so bürokratisch, wie einige meinen", beteuert Buhr lachend. "Die uns vorliegenden Pässe müssen nicht geändert werden. Nur bei Neuanmeldungen von Spielern sollte der neue Name der VSG eingetragen sein." [Michael Geisendorf] |
Einfach mal zum Telefon greifenEs ist immer besser, miteinander als übereinander zu reden. Daran sollten sich die Verantwortlichen der Volleyball-Spielgemeinschaft (VSG) Göttingen erinnern. Es mag ja historisch gewachsene Gründe geben, dass sie den niedersächsischen Dachverband als unflexible, bürokratische Organisation charakterisieren, in der Zuständigkeiten nicht klar geregelt und kompetente Ansprechpartner schwer zu finden sind. Die eigenen Vorurteile dadurch zu manifestieren, dass man von vornherein darauf verzichtet, mit den NVV-Funktionären in Kontakt zu treten – gemäß dem Motto: bringt ja eh nichts –, bewahrt einen zwar davor, sein fest gefügtes Weltbild eventuell korrigieren zu müssen. Zur Lösung des konkreten Problems trägt eine solche Vermeidungsstrategie allerdings nichts bei. Statt über die Zustände im Verband zu lamentieren, hätten Jan Feldhusen und Peter König einfach mal zum Telefonhörer greifen und sich beim NVV-Spielleiter über die Konditionen einer Namensänderung informieren sollen. Höchstwahrscheinlich wäre dieses den ASC umtreibende Problem längst gelöst – oder gar nicht erst entstanden. [Michael Geisendorf] |
10.12.2010
Coach fordert Konstanz in Aufschlag und AnnahmeDas letzte Heimspiel der VSG ASC Göttingen im alten Jahr ist ein besonderer Leckerbisen. Am Sonntag um 16 Uhr stellt sich mit der VSG Ammerland der ungeschlagene Tabellenführer der Volleyball-Regionalliga in der Godehardhalle vor. Die Bilanz der Gäste liest sich beeindruckend. Erst zwei Sätze gab die Mannschaft von Trainer Torsten Busch in der laufenden Saison bisher ab. Souverän führen die Nordwest-Niedersachsen mit sechs Punkten vor dem zweitplatzierten FC Schüttorf die Tabelle an. Trumpf der Ammerländer ist ihr eingespieltes Team. Die Mannschaft spielt in ihrer Stammbesetzung schon lange zusammen. Die Annahmespieler Dirk und Lars Achtermann, Diagonalspieler Tobias Knieper und Außen Olaf Kreike sind auch den Göttinger Volleyball-Interessierten seit Jahren bekannt. Außerdem haben die Gäste bisher keinen Gegner unterschätzt, immer konzentriert aufgespielt. Selbst gegen die anderen beiden Spitzenteams der Regionalliga aus Schüttorf und Salzdahlum gewannen sie deutlich mit 3:0 und 3:1, Ammerland liegt klar auf Meisterschafts- und Aufstiegskurs. Kein Wunder, dass die Göttinger Riesenrespekt vor dem scheinbar übermächtigen Gegner haben. Zudem muss Trainer Matthias Polkähn auf die verhinderten Fabian Gillmann, Stephan Teumer und Markus Ludwig verzichten. Im Zuspiel wird Daniel Schmeling aus der zweiten Mannschaft wieder für Teumer agieren, er spielt sich dadurch in der ersten Mannschaft fest. "Wir brauchen einen guten Tag, die Unterstützung des Publikums und Konstanz in Aufschlag und Annahme. Dann kann auch gegen Ammerland ein Sieg herrausspringen", glaubt Polkähn. "Die sind zwar stark, aber nicht unbesiegbar. Gegen den Klassenprimus haben wir nichts zu verlieren, können befreit aufspielen." In den letzten drei Wochen standen Block und Annahme ganz oben auf dem Trainingsplan der Göttinger, hier hat Polkähn für weiteren Feinschliff gesorgt. Am Sonntag will sich sein Team mit einem guten Volleyballspiel und Glühwein bei seinen vielen treuen Zuschauern für die Unterstützung im fast abgelaufenen Jahr bedanken. von Peter König |
14.12.2010
Regionalliga-Reserve hat das Siegen verlerntWährend die Oberligavolleyballer der VSG/ASC Göttingen kaum mehr wissen, wie es sich anfühlt zu gewinnen, haben die bisher ungeschlagenen Weender Verbandsligavolleyballer ihre erste Saisonniederlage hinnehmen müssen. Damit haben sie die Herbstmeisterschaft eingebüßt. VSG/ASC Göttingen II – DJK Northeim 2:3 (22:25, 19:25, 25:17, 26:24, 9:15). Gegen den Tabellendritten aus Northeim war kaum ein Leistungsunterschied zu erkennen. Nach einem 0:2-Satzrückstand zeigten die Göttinger Moral und erkämpften sich den 2:2-Ausgleich. Doch einmal mehr hatte der Gegner im Tie-Break die besseren Nerven, Northeim konnte die lange ausgeglichene Partie durch das abgeklärtere Auftreten für sich entscheiden. "Die Einstellung hat gestimmt, unsere Nerven machen uns leider einen Strich durch die Rechnung. Im Abstiegskampf entsteht halt leider eine Eigendynamik, die schwer zu korrigieren ist, da fällt alles etwas schwerer", ärgert sich Außenangreifer Christoph Matthes über die unnötige Niederlage. VSG/ASC Göttingen II – SF Aligse 0:3 (27:29, 21:25, 21:25). Zwei ehemalige Zweitligaspieler des USC Braunschweig, die Brüder Ahlborn, bilden das Rückgrat der Mannschaft aus Aligse, die als Aufstiegsfavorit erst eine Niederlage auf dem Konto hat. Entsprechend befreit durften die Göttinger auftreten, in dieser Partie waren sie klarer Außenseiter. Und ohne den Druck gewinnen zu müssen zeigten sie, was in ihnen steckt. Im ersten Satz erarbeiteten sie sich zwei Satzbälle. Da diese jedoch ungenutzt blieben steht unter dem Strich ein deutliches 0:3. "Bei einigen Spielern hat man am Ende den Kräfteverschleiß schon gemerkt. Trotzdem haben wir uns gegen einen starken Gegner gut aus der Affäre gezogen. Im Zuspiel hat Neuzugang Markus Erbel ein gutes Heimdebüt hingelegt, das gibt Hoffnung", sagt Mittelblocker Johannes Hellwig. [...] von Peter König |
07.01.2011
VSG/ASC will Revanche für HinspielpleiteAm Sonntag, 9. Januar, gastiert mit Bremen 1860 das Überraschungs-Team der Hinrunde in der Volleyball-Regionalliga Nord bei der VSG/ASC Göttingen. Ab 16 Uhr spielt das Team in der Godehardhalle gegen den auf Platz vier stehenden Aufsteiger und möchte für die Hinspielniederlage Revanche nehmen. Das Hinspiel ging mit 3:1 an die Bremer, die weitere Überraschungen folgen ließen. 3:2-Siege gegen die Titelanwärter aus Schüttorf und Salzdahlum haben die Konkurrenz aufhorchen lassen. 10:8 Punkte sind die achtbare Bilanz des Neulings, der sich schnell Respekt in der Regionalliga verschafft hat. Bremen präsentiert sich als junge und athletisch starke Mannschaft. Doch nicht der in der Hinrunde überzeugende Gegner bereitet Heimtrainer Matthias Polkähn Kopfzerbrechen. Vor dem ersten Match im Jahr 2011 hatte er nur drei Trainingseinheiten nach der Weihnachtspause zur Verfügung, um seine Mannschaft einzuspielen. "Daher müssen wir vor allem die Eigenfehler minimieren, das gilt speziell für Aufschlag und Annahme", gibt Polkähn als Marschroute vor. Im Kader der Göttinger fehlen Außenangreifer Fabian Gillmann und der verletzte Zuspieler Stephan Teumer. Mittelangreifer Fabian Gessat geht auf Grund seines Doppelspielrechts schon mittags für den DJK Northeim in der Oberliga auf Punktejagd und hat daher am Nachmittag schon ein Spiel in den Beinen. "Entscheidend wird die Tagesform sein, die Mannschaft, die nach drei Wochen Pause eher den Spielrhythmus findet, hat die besseren Karten. Wir wollen über den Kampf zum Spiel finden und die jungen Bremer zu Fehlern zwingen. Ein zweites Mal unterschätzen wir sie sicher nicht." von Peter König |
13.01.2011
VSG will wieder oben angreifenVor einer vermeintlich leichten Aufgabe stehen die Regionalliga-Volleyballer der VSG/ASC Göttingen. Am Sonntag um 16 Uhr empfängt die Mannschaft von Trainer Matthias Polkähn Schlusslicht TV Cloppenburg in der nach der Reparatur der Dachschäden wieder frei gegebenen Godehardhalle. Nach dem Auftaktsieg im neuen Jahr gegen Bremen 1860 stellen die Göttinger in den nächsten drei Partien die Weichen, ob es in der Tabelle nach oben oder unten geht. Nach dem Heimspiel gegen Cloppenburg erwartet die VSG-Akteure am kommenden Wochenende ein Doppeleinsatz: Am Sonnabend, 15. Januar, müssen sie bei der VSG Hannover antreten, und einen Tag später kommt die VSG Ammerland zum Nachholspiel nach Göttingen. Mit einem Sieg gegen Cloppenburg würde sich die Polkähn-Truppe eine gute Ausgangsposition für diesen Kraftakt schaffen. Auf dem Papier scheint die Sache klar zu sein: Cloppenburg hat als Tabellenletzter 4:16 Punkte, die Göttinger sind mit 10:6 Punkten im gesicherten Mittelfeld und haben den Blick nach oben gerichtet. Zudem hat die VSG das Hinspiel relativ problemlos mit 3:1 für sich entschieden. Dennoch warnt Polkähn eindringlich, die Partie nicht auf die leichte Schulter zu nehmen: "Cloppenburg ist eine Regionalliga-erfahrene Mannschaft, die sich in den vergangenen Jahren im Abstiegskampf stets retten konnte. Die stehen mit dem Rücken zur Wand, werden bis zum Abwinken kämpfen. Wir dürfen den Gegner auf keinen Fall unterschätzen. Mit einem Sieg wären wir alle Abstiegssorgen los, aber dazu muss erneut eine konzentrierte Leistung her, genau wie im letzten Spiel gegen Bremen in den ersten beiden Sätzen", mahnt der Coach. Polkähn muss erneut auf den verletzten Stephan Teumer und auf Mittelblocker Fabian Gessat verzichten, der in der U-18-Jugendrunde im Einsatz ist. Cloppenburg verfügt über viele Regionalliga-erfahrene Akteure. Nach verkorkstem Saisonstart stehen aber erst zwei Erfolge (gegen Hannover und Giesen) zu Buche. Daher ist für den TV jedes Match ein Endspiel, will er sich über das fünfte Jahr hinaus in der Liga halten. von Peter König |
Hessisch Niedersächsische Allgemeine
Quelle: www.hna.de - Autor und Datum beim Artikel
25.09.2007
10.10.2007
04.03.2010
23.09.2010
01.10.2010
05.10.2010
08.10.2010
12.10.2010
09.11.2010
19.11.2010
17.01.2011
25.09.2007
Grellis gelang der Saisonstart
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10.10.2007
Bruch nach zwei SätzenHann. Münden Eine nicht unbedingt erwartete Niederlage kassierten die Landesliga-Volleyballer der SG Münden beim SV Groß Ellershausen/Hetjershausen III. SV Groß Ellershausen/Hetjershausen III - SG Volleyball Münden 3:1 (25:20, 17:25, 25:14, 25:17). Das war deutlich weniger als erhofft. Da Thomas Zimmermann - aus dem Urlaub zurückgekehrt - wieder im Kader stand, begann die SG recht zuversichtlich. Doch schon der erste Satz war dann hart umkämpft. Bis zum 14:16 konnte sich keines der beiden Teams vorentscheidend absetzen; dann aber unterliefen der SG Fehler beim Aufschlagen und Ungenauigkeiten im Zuspiel. Sofort war der Druck auf die "Grellis" raus aus dem Spiel; und der Gastgeber ließ sich nicht lange bitten: Er holte den Satz mit 25:20. Für den zweiten Satz wechselte die SG in der Angriffsreihe durch; eine Maßnahme, die das SG-Spiel deutlich belebte. Die Gäste gingen von Anfang an in Führung und bauten diese während des Satzes kontinuierlich aus. Libero Christopher Kühn und Zimmermann nahmen die Bälle sauber an; Jörg Sterzik stellte sauber auf die Angreifer, die sich ihnen bietenden Gelgenheiten konsequent in Punkte wandelten. Am Ende stand mit 25:17 der Satzausgleich. Es folgte in den Sätzen drei und vier ein krasser Leistungsabfall: schlechte Ballannahmen; zu wenig Kampfgeist in der Abwehr und zu viele Eigenfehler machten es den Grellis leicht. Am meisten litten unter dem Einbruch die Angreifer: Björn Abraham und Anton Raider sowie Philipp Oppermann und Martin Stromburg, die noch im zweiten Satz so souverän gepunktet hatten, bekamen nun kaum noch verwertbare Zuspiele. Trainer Sterzik bemängelte vor allem die Einstellung einiger Spieler, mit der man "in dieser Liga kaum einen Gegner bezwingen kann". SG Volleyball Münden: Björn Abraham, Mathias Jansen, Martin Stromburg, Philipp Oppermann, Anton Raiser, Christopher Kühn, Jörg Sterzik, Thomas Zimmermann |
04.03.2010
TSG Uslar macht Meisterschaft perfektUslar. Mit zwei ungefährdeten Viersatzsiegen im Heimturnier der Volleyball-Bezirksliga in der Turnhalle ""Zur Schwarzen Erde" in Uslar stellten die Männer der TSG Uslar am vergangenen Samstag gegen SFC Harz-Weser und VSG Göttingen III vorzeitig die Meisterschaft sicher. Trainer, Mannschaft und Verantwortliche des Vereins werden nun nach dem letzten, bedeutungslosen Spiel bei Pöhlde III entscheiden müssen, ob das gute TSG-Team den direkten Wiederaufstieg in die Landesliga wahrnehmen soll. TSG Uslar - SFC Harz-Weser 3:1 (25:10, 25:9, 19:25, 25:7). Nachdem die ersten beiden
Sätze dieses Spiels sehr deutlich an die Mannschaft von Trainer David Meinhardt gingen,
bewies der dritte Satz wieder einmal, dass man es sich in dieser Spielklasse nicht
erlauben kann, unkonzentriert zu agieren. Prompt ging der dritte Satz mit 25:19 an das
Osteroder Gästeteam. TSG Uslar - VSG Göttingen III 3:1 (25:21, 25:17, 15:25, 25:17). Allen Uslarern war
klar, dass mit VSG Göttingen III der wesentlich schwerere Gegner wartete. Entsprechend
eingestellt entwickelte sich ein hochgradig emotionales Spiel, in dem die TSG Uslar
schließlich das bessere Ende für sich hatte. |
23.09.2010
Fast alles neu bei der VSG GöttingenGöttingen. Wenn die Volleyball-Männer der VSG Göttingen am Sonntag (16 Uhr) mit dem Heimspiel gegen den FC Schüttorf in die neue Regionalliga-Saison starten, dann dürften die Besucher in der Godehardhalle Schwierigkeiten haben, alle Akteure der Gastgeber auf Anhieb zu identifizieren. Denn die Südniedersachsen haben in der Sommerpause den großen personellen Umbruch vollzogen. Sechs Akteure haben den Göttingern den Rücken gekehrt: Aus beruflichen Gründen, wie etwa Zuspieler Serge Popovic, Außenangreifer Marvin Dauer, Libero Chris Teumer oder Mittelblocker Dominik Jennati. Aus privaten Gründen ist Kapitän Markus Ludwig nicht mehr dabei und Diagonalangreifer Robert Körner wird künftig sein lädiertes Knie schonen. Weil fast alle Abgänge ihre Spielerpässe in Göttingen gelassen haben, sind sporadische Einsätze bei personellen Engpässen in der kommenden Spielzeit aber nicht ausgeschlossen. Vier Neue, sechs AbgängeRichtig planen kann Trainer Matthias Polkähn aber nur mit den vier Neuzugängen und
den sieben verbliebenen Akteuren. Für neue Impulse beim Vierten der abgelaufenen Saison
sollen die Außenangreifer Patrick Weigel und Gerrit Garzmann sorgen. Auch der neue
Libero Rüdiger Hesse hat seine Ligatauglichkeit in den Vorbereitungsspielen schon
unter Beweis gestellt, genau wie Fabian Gessat, der für die Mittelblockerposition
vorgesehen ist. |
01.10.2010
ASC-Volleyballer mit Respekt zum AufsteigerGöttingen. Nach dem tollen Saisonstart mit dem Sieg über den Aufstiegsfavoriten Schüttorf sind die Volleyball-Männer der VSG ASC Göttingen in der Regionalliga jetzt erstmals auswärts gefordert. Am Sonntag will das Team von Trainer Matthias Polkähn bei 1860 Bremen die nächsten beiden Punkte einfahren. Allerdings erwartet die Mannschaft um den neuen Libero Rüdiger Hesse eine schwierige Aufgabe. Denn die Bremer dürften als Aufsteiger besonders motiviert sein. Zumal sie am vergangenen Wochenende pausierten und nun die Aufstiegseuphorie mit in das Duell gegen den ASC nehmen wollen. "Gegen Schüttorf haben wir eine solide Annahme gezeigt und im Angriff schnell und konsequent abgeschlossen. In Bremen müssen wir uns diese Qualitäten erst wieder erarbeiten", warnt Polkähn seine Spieler. (rwx) |
05.10.2010
ASC-Pleite beim Aufsteiger BremenGöttingen. Den Schwung vom Heimsieg über Schüttorf konnten die Männer der VSG ASC Göttingen nicht in das erste Auswärtsspiel der Volleyball-Regionalliga mitnehmen. Beim Aufsteiger Bremen 1860 unterlagen die Südniedersachsen mit 1:3 (20:25, 25:16, 23:25, 26:28). Zu Beginn der Partie dominierten die Gastgeber deutlich das Geschehen. Während die Bremer mit hohem Risiko beim Aufschlag und im Angriff agierten, wirkten die Aktionen der Göttinger zögerlich. Vor allem die Annahme, beim Sieg über Schüttorf noch die große Stärke des neuformierten ASC, wackelte im ersten Durchgang einige Male bedenklich. Das ASC-Team um den 15-jährigen Fabian Gessat, der den verletzten Mittelblocker Julian Hoffmann ersetzte, konnte nur im zweiten Satz Akzente setzen. Entsprechend bedient war ASC-Trainer Matthias Polkähn nach der Partie: "Wir haben es nicht geschafft, den Gegner durchgängig zu beschäftigen. Dabei haben die Bremer noch nicht einmal souverän gespielt." (rwx) |
08.10.2010
ASC heute mit Personalsorgen in CloppenburgGöttingen. Eine positive Bilanz wünschen sich die Volleyball-Männer der VSG ASC Göttingen nach dem heutigen Auswärtsspiel in der Regionalliga beim TV Cloppenburg. Nach dem Auftakterfolg gegen Schüttorf und der Niederlage in Bremen benötigen sie dafür aber einen Sieg, was angesichts der personellen Situation schwierig werden dürfte. Verzichten müssen die Göttinger heute auf Julian Hoffmann, dessen Sprunggelenkverletzung sich "nur" als Bänderriss herausstellte. Allerdings wird der Mittelblocker noch vier Wochen fehlen. Weil auch Fabian Gessat, Fabian Gillmann und Gerrit Garzmann heute fehlen, wird Dominik Jennati aushelfen. Der Mittelblocker hatte sich eigentlich schon vom ASC verabschiedet. "Wir müssen in der Annahme und Feldverteidigung konstanter spielen, so wie beim Sieg gegen Schüttorf", fordert Thor-Bendix "Klaus" Wenning. (rwx) |
12.10.2010
Per Kraftakt zum ersten AuswärtssiegGöttingen. Auch die beschwerliche Anreise mit mehreren Staus konnte die Volleyball-Männer der VSG ASC Göttingen am dritten Spieltag in der Regionalliga nicht stoppen. Beim TV Cloppenburg setzte sich das Team von Trainer Matthias Polkähn mit 3:1 (21:25, 25:22, 25:16, 25:18) durch und feierte den zweiten Sieg, durch den sich das ASC-Team auf den dritten Tabellenplatz verbesserte. Zu Beginn der Partie machte sich bei den dezimierten Gästen allerdings das Fehlen von vier Spielern bemerkbar. Erst im zweiten Durchgang kamen die Göttinger besser in Schwung, auch wenn der Satzgewinn nach einer zwischenzeitlichen komfortablen 22:16-Führung noch einmal in Gefahr geriet. Dem souveränen dritten Satzgewinn folgte die große Schrecksekunde, als sich Stephan Teumer im vierten Durchgang bei eigener 13:8-Führung am Sprunggelenk verletzte. Doch Göttingens Kapitän biss sich durch und feierte am Ende mit seinen sechs Kollegen eine verdienten Sieg. "Das war ein Kraftakt, auf Dauer lässt sich so etwas aber nicht durchhalten", kommentierte Polkähn den Sieg seiner Mannschaft, die sich nun über ein spielfreies Wochenende freut. (rwx) |
09.11.2010
Von Selbstvertrauen derzeit keine SpurGöttingen. Der MTV Vechelde zählt in der Volleyball-Regionalliga nicht gerade zu den Überteams. Und dennoch erwiesen sich die Akteure aus dem Landkreis Peine für die Männer der VSG ASC Göttingen als eine Nummer zu groß. Bei der deutlichen 0:3 (23:25, 19:25, 16:25)-Niederlage scheiterten die Gastgeber vor allem an den eigenen Nerven. Zwei Wochen nach der Heimpleite gegen Hannover demonstrierten die Göttinger eindrucksvoll, woran es ihnen momentan mangelt: an Selbstvertrauen. Den 2:7-Rückstand im ersten Satz konnten sie zwar bis zum 22:22 wieder ausgleichen, scheiterten jedoch in der entscheidenden Phase am Gäste-Block. Auch den zweiten Durchgang konnte der ASC bis zum 18:18 offen gestalten, bevor wiederum eine Schwächephase den Ausschlag zugunsten der Gäste gab. "In den wichtigen Augenblicken agieren wir gehemmt. Immer dann, wenn Big Points erzielt werden könnten, spielen wir zwei Klassen schlechter", bemängelte Göttingens Trainer Matthias Polkähn. Nach fünf Partien belegen die Göttinger jetzt nur noch den fünften Tabellenplatz, punktgleich mit fünf weiteren Teams. (rwx) |
19.11.2010
Personalsorgen bei den Göttinger TeamsGöttingen. Jeweils Heimspiele stehen für die VSG ASC Göttingen und den TuSpo Weende in der Regionalliga auf dem Spielplan. Während die Weenderinnen das Schlusslicht Osnabrück erwarten, treffen die ASC-Männer auf den Tabellenachten Giesen II. TuSpo Weende - Osnabrücker TB (heute, 19.30 Uhr). Der Trend bei TuSpo zeigt nach drei Niederlagen stark nach unten. Kein Wunder deshalb, dass heute gegen das noch punktlose Schlusslicht endlich der dritte Saisonsieg perfekt gemacht werden soll. Allerdings muss Weendes Trainer Frank Rogalski mit den erkrankten Claudia Kolb und Alexa Rüther zwei wichtige Spielerinnen ersetzen. VSG ASC Göttingen - TSV Giesen II (So., 16 Uhr). Durch den hart erkämpften 3:2-Erfolg beim USC Braunschweig II hat der ASC zuletzt den Abwärtstrend gestoppt. Im Rennen um den Klassenerhalt ist nun aber ein Sieg gegen die Giesener Zweitliga-Reserve absolute Pflicht. Der Aufsteiger aus der Nähe Hildesheims hatte zuletzt aber auch keinen Lauf. Den beiden Siegen zum Saisonstart folgten zuletzt vier Niederlagen. "Die Giesener Reserve spielt sehr leidenschaftlich. Diesen Kampf müssen wir annehmen, vor allem aber einen konzentrierten Spielaufbau zeigen", fordert ASC-Trainer Matthias Polkähn. Schlecht allerdings, dass die Göttinger auch in den kommenden Wochen verletzungsbedingt auf Zuspieler Stephan Teumer verzichten müssen. Der Kapitän wird durch Daniel Schmeling aus der eigenen Reserve ersetzt. "Er ist ein technisch versierter Zuspieler und wird den Sprung in die 3. Liga schaffen", versichert Polkähn. Wieder aushelfen wird gegen den Tabellnachten der reaktivierte Ex-Kapitän Markus Ludwig. (rwx) |
17.01.2011
Der Meister steht wohl festHann. Münden. Die Landesliga-Volleyballerinnen der SG Münden haben bei ihrem Heimspieltag vermutlich die letzte Chance verpasst, das Rennen um die Meisterschaft noch einmal spannend zu machen. Zwar wurde gegen Neuhof gewonnen, doch danach gab es eine 1:3-Niederlage gegen Tabellenführer VSG Göttingen. Damit weisen die Mündenerinnen in der Tabelle als zweitplatziertes Team bereits sechs Punkte Rückstand auf. [...] SG Münden - VSG Göttingen I 1:3 (14:25/15:25/25:13/26:28). Im Top-Spiel des Tages trat die SG Münden dem ungeschlagenen Tabellenführer VSG Göttingen entgegen. Aus der ersten Begegnung wusste man, dass dieses Spiel eine echte Herausforderung werden würde. Dementsprechend motiviert aus dem Vorspiel startete man vielleicht etwas zu sicher in den ersten Satz. Durch viele Eigenfehler im Angriff und in der Annahme auf Mündener Seite gelang der VSG Göttingen ein 2:0-Satzvorsprung. Mit zwei Niederlagen im Rücken, wollten die Münderinnen noch mal alles geben und sich nicht so leicht geschlagen geben. So begann der dritte Satz sehr ausgeglichen bis zum 10:10. Durch starke Aufgaben, einer beweglichen Annahme und tollem Kampfgeist konnte auch die VSG dem nichts entgegensetzen und Münden erspielte sich einen Vorsprung von 20:11 und gewann schließlich mit 25:13. Der letzte Satz des Spiels verlief vom Anfang bis zum Ende hin sehr ausgeglichen. Beide Mannschaften spielten sehr aufmerksam und sicher. Beim 24:23 hieß es Satzball für die VSG Göttingen. Diesen konnte die SG Münden jedoch abwehren und beide Teams lieferten sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Schließlich gewann die VSG mit 28:26. Für die SG Volleyball Münden spielten: Bolse, Fritsch, Henze, Rippien, Kristin Stracke, Stefanie Stracke, Wartenberg, Hanna Geiger, Kah, Schucht, Mörk. (red) |
